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Brainstorming

Was ist Brainstorming?

Was ist Brainstorming?

Was ist Brainstorming?

Ein Brainstorming gehört in den kreativen Berufen zum Alltag, so auch in der Erklärvideo Produktion. Zugleich ist Brainstorming quasi ein Modewort in der gesamten Welt der kreativen Köpfe. Was sich nun genau hinter dem Begriff verbirgt und wie ein Brainstorming strukturiert wird, erklärt der folgende Glossareintrag.

Was bedeutet Brainstorming?

Das Brainstorming ist eine um den zweiten Weltkrieg herum entwickelte Methode zur Ideenfindung. Die Schöpfer waren die Marketing Fachleute Alex F. Osborn und Charles Hutchinson Clark. Benannt wurde die Technik nach ihrem ideellen Hintergrund: „using the brain to storm a problem.“ Wörtlich übersetzt: „Das Gehirn verwenden zum Sturm auf ein Problem.“

Ein Brainstorming sucht nach Lösungen indem es sich eines intellektuellen Schwarmdenkens bedient, also eine Gruppe von Menschen durch gemeinsames Denken und Besprechen zu neuen Ergebnissen gelangen.

Der „Verband Deutscher Sprache“ schlägt als deutsches Synonym zum Brainstorming die Begriffe „Denkrunde“ und „Ideeensammlung“ vor.

Wie funktioniert ein Brainstorming?

Die klassische Variante eines Brainstormings ist dreistufig:

1.) Zur Vorbereitung wird eine Gruppe von maximal 7 Personen zusammengestellt. Diese Gruppe kann durchaus heterogen sein und thematische Laien beinhalten. Es wird zudem eine Gruppenleitung bestimmt, die die Mitglieder zu Beginn in das Themengebiet einführt und mit dem zu lösenden Problem vertraut macht.

Die Leitfrage des Vorgangs sollte weder zu allgemein noch zu spezifisch gehalten werden. Ersteres stellt die Gruppe vor ein unlösbares Problem, letzteres gibt nicht genug Raum für kreative Entfaltung.

Es werden nun die 4 Grundregeln definiert:
a)Geäußerte Ideen können als Grundlage für weitere Ideen dienen und ggf. kombiniert werden
b)Ideen zu kritisieren, zu korrigieren oder zu kommentieren ist nicht erlaubt
c)Zuerst sollen in kurzer Zeit, maximal einer halben Stunde, viele Ideen gesammelt werden
d)Es gibt keine Einschränkung für Fantasie und Assoziationen

2.) Beginn des eigentlichen Brainstormings. Die Mitglieder der Gruppe äußern frei heraus ihre Ideen. Idealerweise kommen so immer neue Konstrukte zu Stande, da sich die Teilnehmer gegenseitig inspirieren. Die einzelnen Ideen werden protokolliert.

Es ist wichtig, dass in dieser Phase alle fair miteinander umgehen. Die allzu beliebten Totschlagargumente oder Bewertungen sind untersagt. Dadurch wird eine freie Stimmung geschaffen, die wiederum zu ausgefallenen Ideen führt und so ganz neue gedankliche Stränge ermöglicht.

Für ein erfolgreiches Brainstorming ist die gedankliche Freiheit von elementarer Bedeutung. Nur so können gänzlich neue Ideen entstehen aus denen wiederum ganz neue Lösungen erwachsen können.

3.) Die Gruppe macht eine Pause, um aus ihrer gedanklichen Vernetzung heraus zu gelangen und die Schwarmintelligenz aufzulösen. Anschließend werden die gesammelten Ideen gemeinsam bewertet und sortiert. Im ersten Schritt geht es um thematische Zugehörigkeit und das Aussortieren problemferner Ideen.

Diese Stufe kann sowohl von der bestehenden Gruppe als auch von einem neu gebildeten Experten Gremium vollzogen werden.

Welche Chancen und Risiken birgt ein Brainstorming?

Ein Brainstorming kann vor allem dann gut funktionieren, wenn man über eine starke Teamqualität verfügt. Es ermöglicht das Entwickeln innovativer Ideen und unorthodoxer Lösungsansätze. Die geringen Kosten und die einfache Handhabung ermöglichen zudem einen unkomplizierten Einsatz und eine schnelle Umsetzung. Infolge der Gruppenbildung können neue Synergieeffekte entstehen und die Teamstruktur positiv beeinflusst werden.

Demgegenüber ist es sehr abhängig von den einzelnen Teilnehmern. Je nach Gruppe und Zusammensetzung kann ab davon das eigentliche Ziel aus dem Fokus rutschen. Bei sehr aktiven Gruppen entstehen viele, auch unbrauchbare, Ideen, die später aufwendig ausgewertet werden müssen. Unabhängig davon kann es bei nicht ideal intakten Gruppen zu negativen Dynamiken kommen und es entstehen Konflikte über den Prozess hinaus.

Ein Brainstorming bietet folglich viele Vorteile, aber auch einige Risiken. In der richtigen Gruppe, wie bei DEWON, können Brainstormings einen wunderbaren Einstieg in neue Themen ermöglichen oder bei der Entwicklung von Grafiken und Animationen hilfreich sein.

Wer mehr zum Thema und den Hintergründen erfahren möchte, schaue sich das Video an: