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Adobe Audition

Was ist Adobe Audition?

Was ist Adobe Audition

Was ist Adobe Audition?

Adobe Audition ist ein professioneller Audioeditor aus der Schmiede von Adobe Systems. Das Programm ermöglicht die Bearbeitung unterschiedlichster Audiodateien. Zu seinen vorrangigen Fähigkeiten zählt die direkte und indirekte Bearbeitung von akustischem Input. In der Fachsprache wird dies als destruktive und nicht-destruktive Bearbeitung bezeichnet. Das Programm ist in der Lage Material aus diversen Quellen zu bearbeiten und in den heute üblichen Dateiformaten zu speichern. Die Software ist mittlerweile ein Teil der beliebten Adobe Creative Suite und somit sowohl für Windows als auch für OS X kompatibel. Mit dem Erscheinen der CS5.5 wurde Adobe Audition in das Portfolio aufgenommen. Mittlerweile gehört es zudem zu den Programmen, die von Adobe im Rahmen der Adobe Creative Cloud angeboten werden. Hier ist die Software als Adobe Audition CC verfügbar. In den nachfolgenden Abschnitten können Sie zusätzliche Informationen rund um die Geschichte der einzelnen Programmversionen und die Vielfalt der möglichen Funktionen erhalten. Abschließend bieten wir ein Video zum Thema der Software Adobe Audition an.

Adobe Audition im Wandel der Zeit

Seine Ursprünge hat Adobe Audition in der Mitte der 1990er Jahre, als es von dem Unternehmen Syntrillium, damals unter dem Namen „Cool Edit“ entwickelt und auf den Markt gebracht wurde. In der damaligen Basisversion mussten Audiodateien noch destruktiv bearbeitet werden, um der geringen Rechenleistung der damals gängigen Hardware genüge zu tragen. Nur so konnte ein Arbeiten in Echtzeit ermöglicht werden. In den folgenden Versionen konnte eine Sound Bearbeitung in Echtzeit entwickelt werden. Dies waren die Ursprünge von nicht-destruktiver Bearbeitung von Audiodateien. Hinzu kam die Fähigkeit der Mehrkanal-Abmischung. Syntrillium musste Anfang 2003 strukturelle Veränderungen vornehmen. Im Zuge dieser Reformen wurden einige Lizenzen veräußert. Adobe System machte sich dies zunutze und erwarb im Mai 2003 das damalige State-of-the-Art Programm Cool Edit Pro 2.1 und gliederte es als Adobe Audition in seine eigene Produktpalette ein. Der Konzern konnte in der Folge mit seinen finanziellen Mitteln für große Fortschritte in der Entwicklung der Sound-Software sorgen.

Am 18. August 2003 wurde das Programm erstmals unter dem Namen Adobe Audition veröffentlicht und besaß noch keine erkennbaren Veränderungen hinsichtlich seiner Funktionen gegenüber Cool Edit.

Mit der Version 1.5 folgte im Mai 2004 das erste runderneuerte Programm. Diverse neue Funktionen von Tonhöhenkorrektur bis hin zur Interaktion mit Adobes Videosoftware Premiere fanden Einzug in Adobe Audition.

Nach mehreren Updates wurde die Software 2011 für die Creative Suite 5.5 vorgestellt und sollte ab da die ehemalige Sound-Software Adobe Soundbooth ersetzen. Seitdem ist das Programm nicht mehr kostenlos erhältlich.

Die wichtigsten Funktionen der Software

Adobe Audition bietet die Option beliebig viele Tonspuren zeitgleich zu bearbeiten und miteinander zu verbinden. Die Software unterstützt zudem die gängigen Programmierschnittstellen DirectX, ASIO und natürlich VST-Plugins. Eine Bearbeitung von Tonmaterial ist heutzutage in der Regel mit einem Video verknüpft. Entsprechend ist Adobe Audition in der Lage Videos direkt zu importieren und die Audiotracks mit einem Videofenster zu bearbeiten. Innerhalb der Software finden sich mehr als 50 Audioeffekte und DSP-Tools zur Verfeinerung des Materials. Die Arbeit wird zudem von einer Spurautomation für alle Effektparameter vereinfacht. Heutzutage ist der Einsatz von 5.1 Surround-Sound die Grundlage von akustischer Gestaltungssoftware. Adobe Audition verfügt daher sowohl über einen 5.1 Faltungshall mit 17 Mehrspur-Impulsantworten als auch über einen entsprechenden Encoder für den Export von 5.1 Surround-Sound Abmischungen. Für die Videobearbeitung und modernste Abspielgeräte verfügt das Programm auch über einen integrierten Encoder beziehungsweise Decoder für 5.1 Dolby Digital und 7.1 Dolby Digital Plus.
Heute sind die sozialen Medien ein Gradmesser für digitale Innovationen. Im Videosegment erfreuen sich beispielsweise Loop-Videos großer Beliebtheit. Adobe hat dem Rechnung getragen und eine Funktion für Loop-basierte Musikproduktionen eingebaut.

Zu den üblichen Funktionen einer Sound-Software zählen die Frequenz-Spektralanalyse, Restaurierungswerkzeuge, eine Ton- und Stimmenverzerrung sowie eine integrierte synthetisierte Sprachausgabe.

Folgendes Video gibt Ihnen einen kurzen Überblick über die Grundlagen von Adobe Audition: