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Wie funktioniert die Erklärvideo Erstellung?

Wie funktioniert die Erklärvideo Erstellung?

Wie funktioniert die Erklärvideo Erstellung?

Für die Umsetzung Ihrer Erklärvideo Erstellung steht eine breite Palette an unterschiedlichsten Techniken zur Verfügung, die auch preislich enorm variieren. Je nach Wahl, lassen sich ganz unterschiedliche Effekte erzielen. Unser Artikel gibt Ihnen einen Überblick über die gängigsten Techniken und deren Vor- und Nachteile.

Die Erklärvideo Erstellung Legetechnik und das Animationsvideo

Bei der Legetechnik spielen die Hände eine zentrale Rolle. Sie bewegen die Objekte, die zuvor aufgezeichnet, ausgeschnitten oder gedruckt wurden, auf einem ebenen, meist weißen Hintergrund. Die Hand wird beim Bewegen der Objekte auf dem Hintergrund von oben abgefilmt. Somit ist die Hand im Verlaufe des Videos oft sichtbar. Wechselt die Szene, werden die Objekte von der Oberfläche weggewischt. Die Vorteile liegen im einfachen Produktionsprozess und den flexiblen, da selbstgemachten, Objekten. Änderungen sind einfach und schnell umzusetzen. Nachteilig ist der große Aufwand für das Filmen mit der Hand im Studio. Es erfordert eine sehr durchdachte Vorproduktion, um spätere Änderungen bei dem Erklärvideo nach dem eigentlichen Studiodreh zu umgehen. Die Technik des Animationsvideos bezeichnet man als eine Reihe von Einzelbildern, die als Sequenz dem Betrachter eine fließende Bewegung vermittelt. Generell sind 2D und 3D Animationen für die Umsetzung im Erklärfilm verfügbar. 3D Animationen sind sehr aufwändig umzusetzen. Sie erfordern viel Know-How, Rechenpower und einen hohen Zeitaufwand. Für das handelsübliche Erklärvideo Erstellung wird viel häufiger auf 2D Animationen zurückgegriffen. In dieser Technik wird mittels Keyframes festgelegt, welche Einstellung an einem bestimmten Punkt des Handlungsstrangs erreicht werden soll. Somit sind nur die wichtigsten Einstellungen definiert, alle weiteren Zwischenbilder werden automatisch vom Computer errechnet. Die Vorteile der 2D Animationstechnik liegen auf der Hand. Sie kann mühelos an das Unternehmensdesign angepasst werden, Änderungen sind einfach auszuführen und die Gestaltungsmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.

Der Realdreh und Screen Capture

Der Realdreh hat unzählige Möglichkeiten der Umsetzung für Erklärvideos, vorausgesetzt das Budget stimmt. Ein Kurzfilm, ein Interview oder auch ein Imagefilm der Firma sind nur ein paar der vielen verfügbaren Optionen. Je komplexer die Produktion, desto größer werden auch die Filmcrew und die Kosten. Für einen üblichen Erklärfilm reicht jedoch ein Team bestehend aus dem Kameramann, Tontechniker, Lichttechniker und einem Redakteur. Dazu kommt noch die Postproduktion, in welcher das Filmmaterial zu einem passenden Erklärvideo mit dem dazugehörigen Sound Design geschnitten wird. Vorteile beim Realdreh ist die fast unbegrenzte Zahl an Darstellungsvarianten. Zudem können reale Filmszenen mit Animationen kombiniert werden und die echten Aufnahmen ermöglichen es, mehr Emotionen hervorzurufen. Nachteilig sind der hohe Zeit- und Kostenaufwand, der große Aufwand bei nachträglichen Änderungen, die Abhängigkeit vom Wetter und der große organisatorische Aufwand für beispielsweise Drehgenehmigungen oder auch Castings. Der Kostenrahmen wird auf bis zu 10.000 € für 2 Minuten beziffert bei einer Drehdauer von 6 – 8 Wochen. Eine weitere Technik für den Erklärfilm ist das Screen Capture. Mit einem Programm wird der Desktop des Computers abgefilmt. Häufig verwendet wird diese Technik für Softwaredemonstrationen, Schulungen und Anleitungen. Ton und Bild werden parallel aufgenommen und auch eine nachträgliche Vertonung ist möglich. Abschließend wird die Aufnahme mit einem Schnittprogramm bearbeitet. Die Vorzüge dieser Technik sind die einfache, billige Produktion, der ideale Anwendungsbereich für Demonstrationszwecke von Software und auch die Möglichkeit zur Eigenproduktion. Die Nachteile sind das beschränkte Einsatzgebiet und die recht trockene, biedere Präsentation. Die Kosten belaufen sich auf unter 1.000 € bei einer Laufdauer von 1 Minute.

Fazit

Die vier vorgestellten Techniken haben ganz unterschiedliche Pluspunkte für Erklärvideos, die je nach Anwendungsbereich zur Geltung kommen. Die Legetechnik überzeugt durch geringe Kosten und einen geringen Aufwand. Das Animationsvideo kann sehr individuell gestaltet werden und hat ein breites Einsatzfeld. Der Aufwand, die Kosten und Produktionsdauer hängen von der Komplexität ab, sind aber generell sehr positiv zu bewerten. Der Realdreh hat seine Stärken vor allem bei der Einzigartigkeit und dem vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Das Screen Capture punktet besonders in den Bereichen Aufwand, Kosten und der geringen Produktionsdauer.