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Wie funktionieren Gaußsche Weichzeichner in Erklärvideos?

Wie funktionieren Gaußsche Weichzeichner in Erklärvideos?

Wie funktionieren Gaußsche Weichzeichner in Erklärvideos?

Um zu erklären wie Gaußsche Weichzeichner in Erklärvideos nutzen und was es eventuell mit dem großen Mathematiker zu tun hat, muss zuerst der Begriff „Weichzeichner“ erläutert werden. Anschließend folgt die eben angekündigte Vorstellung des Gaußschen Weichzeichners und zum Ende hin noch eine Einordnung der Technik in den Kontext der Erklärvideo Produktion.

Was sind Gaußsche Weichzeichner in Erklärvideos?

Der Begriff Weichzeichner entstammt der Bildbearbeitung und dient einer gezielten Veränderung von Bildinhalten. Der Zweck eines Weichzeichners liegt in der Verringerung der Kontraste von Abbildungen, wodurch diese weniger scharf erscheinen sollen.

Die Technik des Weichzeichnens ist folglich eine besondere Form der Kontrastbearbeitung. Rein technisch werden auf diese Art kontrastarme Flächen erzeugt. Aufgrund der Bildbearbeitungsprogramme lassen sich diese Effekte sowohl auf gesamte Bilder, als auch auf Teilbereiche und in unterschiedlichen Stärken anwenden. Ferner kann der Fokus rein auf Farben oder auch auf bestimme Helligkeitsbereiche gelegt werden.

Zumeist wird der Weichzeichner genutzt um gewisse Bildinformationen zu stilisieren und so stärker in die Aufmerksamkeit der Betrachter zu schieben.

Zu beachten ist beim Begriff Weichzeichner, dass dieser immer den bewussten Vorgang der Bildbearbeitung definiert und kein Maß zur Qualitätsbeurteilung von Bildern ist. Dieses würde man mit der sogenannten „Unschärfe“ beschreiben.

Nachdem nun eine Vorstellung geschaffen wurde, worum es sich bei der Thematik „Weichzeichner“ generell handelt, folgt nun die genaue Erklärung dazu, was ein Gaußscher Weichzeichner darstellt.

Was ist ein Gaußscher Weichzeichner?

Die Bezeichnung Gaußsche Weichzeichner in Erklärvideos geht auf die gaußsche Normalverteilung zurück, deren Methoden sich die Software des Weichzeichners bedient. Die gaußsche Normalverteilung wiederum ist ein Typ der Wahrscheinlichkeitsverteilungen in der Mathematik und wurde von Carl Friedrich Gauß entwickelt.

Ein Gaußscher Weichzeichner nutzt einen Gauß-Filter um Bildinhalte zu Glätten oder Weichzeichnen zu können. Der Filter nutzt dabei die Verminderung des Bildrauschens aus und lässt kleinere Strukturen verschwinden um gröbere Bereiche zu erhalten. Er verteilt quasi die Bildinformationen gleichmäßig über den visuellen Bereich – eine gaußsche Normalverteilung.

Auf der rein spektralen Ebene entspricht die Form der Glättung eines Tiefpassfilters.

Ein gaußscher Weichzeichner ermittelt folglich die durchschnittlichen Flächeninformationen bei Bildern und verteilt die ihm aufgetragene Technik nun anhand der angegeben Grobinformation gleichmäßig. Dabei kann ein Gaußscher Weichzeichner sowohl für gesamte Bilder als auch nur für kleinere Teilbereiche angewendet werden.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Gaußsche Weichzeichner in Erklärvideos im Rahmen der Bildbearbeitung eine sehr bedeutende Rolle einnimmt. Aber welchen Sinn sollte eine Technik zur Steigerung einer Unschärfe im Rahmen von animierten Erklärvideos haben?

Welchen Sinn hat diese Technik in der Erklärvideo Produktion?

Bei DEWON arbeiten wir mit gezeichneten Erklärvideos. Diese sind grundsätzlich mit einem hohen Schärfegrad versehen. Wir nutzen Erklärfilme Gaußsche Weichzeichner weniger bei der direkten Erstellung unserer Grafiken, sondern viel mehr bei der Videoproduktion selbst.

Ein gaußscher Weichzeichner eignet sich sehr gut zur Darstellung von Bewegung, genauer gesagt von Bewegungsunschärfe. Wir können durch diese Technik folglich Unschärfe in unsere Videos bringen. Dieser Effekt vermittelt bei der richtigen Dosierung eine hohe Dynamik und eignet sich für Walk Cycles, also Bewegungen von Figuren, fliegende Icons oder sonstige, sich bewegende Objekte oder Strukturen.

Sofern wir bei der Entwicklung unserer Animationen auf den Einsatz eines Gaußschen Weichzeichners verzichten würden, wären immer alle Objekte einer Szene in gleicher Fokussierung auf dem Bildschirm zu sehen. Dadurch ist dann der Zuschauer nur noch bedingt in der Lage zu erkennen, worauf es im Video ankommt und was er beachten sollte. Damit eben hier eine bessere Bildsprache möglich wird und die Zuschauer an die Hand genommen werden können, nutzen wir den Gaußschen Weichzeichner zur Kaschierung von nachrangigen Objekten und Szenerien.

Für uns ist dabei der Gaußsche Weichzeichner in Erklärvideos notwendig, um eine gleichmäßige und realistisch anmutende Verzerrung zu erzeugen.