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Der technische Erklärfilm Produktionsablauf

Erklärfilm Produktionsablauf

Erklärfilm Produktionsablauf

Der nachfolgende Beitrag soll Ihnen einen beispielhaften Erklärfilm Produktionsablauf näher bringen und die einzelnen Komponenten vor allem die technischen Schritte aufzeigen. Ein Erklärvideo ist kein Produkt, welches sich in einem Ablauf durchproduzieren lässt, sondern vielmehr die Kombination von verschiedenen Entwicklungsschritten mit verschiedenen Programmen. Dies beginnt in der Regel mit dem noch sehr bedingt technischen Textentwurf und entwickelt sich über Grafikdesign hin zur Animation und Vertonung des Erklärfilms. Diesen technischen Erklärfilm Produktionsablauf stellen wir Ihnen im Folgenden detailliert vor.

1.) Der Textentwurf im Erklärfilm Produktionsablauf

Zum Beginn des Erklärfilm Produktionsablauf wird ein Rahmen für das spätere Erklärvideo benötigt. Normalerweise wird dies anhand eines Textentwurfs vollzogen. Dieser beinhaltet den Fließtext, der von einer Sprecher vertont wird und die Rahmenhandlung im späteren Erklärfilm wiedergeben soll. Durch die Länge des Textentwurfs ergibt sich ein zeitlicher Rahmen für den Erklärfilm Produktionsablauf. Gleiches gilt für die grundlegenden Ideen der späteren Bildsprache, die im nachfolgenden Grafikentwurf entstehen.

2.) Der Grafikentwurf im Erklärfilm Produktionsablauf

Anschließend beginnt der technische Teil im Erklärfilm Produktionsablauf. Alle Grafiken, unabhängig davon ob es sich um Szenerie, Charaktere, Icons oder sonstiges handelt, orientieren sich an den inhaltlichen Vorgaben des Textentwurfs. Damit man in der späteren Animation alle Grafiken beliebig bearbeiten kann, werden verlustfrei veränderbare Grafiken benötigt. Daher wird ein Programm gewählt, das dazu fähig ist Vektorgrafiken zu generieren. Die gängigste Software hierfür kommt von Adobe und wird als Illustrator vertrieben. Rein technisch ist das Programm zwischen dem Adobe Photoshop und AutoCAD angesiedelt. Er ist dazu in der Lage die kreativen und gestalterischen Optionen der Bildbearbeitung aufzugreifen und später mit den vektorbasierten und sehr technischen Elementen von AutoCAD zu verbinden.

Die beste Software ist jedoch nahezu nutzlos, wenn die notwendige Hardware zur Eingabe der entsprechenden Befehle fehlt. Im Bereich der Grafikbearbeitung wird hier üblicherweise mit einem Grafiktablett gearbeitet. Auf diese Art lassen sich Handbewegungen unmittelbar auf dem Display abbilden und gleichen so die Ungenauigkeit einer reinen Maussteuerung aus.

Sobald der Grafikentwurf abgeschlossen wird, sind mehrere Dateien entstanden, die das Storyboard im Erklärfilm Produktionsablauf darstellen. Hierbei sind Textelemente mit einzelnen Hauptbildern verbunden worden. Dadurch ist es für die Produktion einfacher die Entwicklung der Geschichte zu visualisieren und verlustfrei umzusetzen.

3.) Die Videoproduktion im Erklärfilm Produktionsablauf

Bei der Übertragung der Grafiken von einem Bildbearbeitungsprogramm zu einem Videobearbeitungsprogramm sollte auf eine verlustfreie Kompatibilität der einzelnen Software Lösungen geachtet werden. An unserem Beispiel nutzen wir entsprechend zum Illustrator von Adobe, die Schwester Software After Effects im Erklärfilm Produktionsablauf.

Die einzelnen Abbildungen des Grafikentwurfs werden in eine After Effects Datei übertragen. Dort können sie dann mittels Keyframes und Interframes animiert werden. Die Software ähnelt dabei optisch der Benutzeroberfläche von Photoshop und lässt sich in der Folge recht einfach handhaben. Keyframes sind dabei die Hauptbilder. Dadurch werden der Animation die Eckpunkte von Animationsschritten dargelegt, welche als Ausgangspunkte zur Gesamtanimation dienen. Dazu benötigt man in der Folge dann die Interframes, also Zwischenbilder, bei denen einzelne Haltungen, Figuren, Verschiebungen der Szenerie oder auch von Gegenständen dargestellt werden können.

Die Animation der Frames wird als Rigging bezeichnet. Dabei wird den einzelnen Elementen eine Art digitales Skelett zugewiesen, anhand dessen sich diese Elemente in Bewegung versetzen lassen. An diesen Skeletten befinden sich Bewegungspunkte, bei Charakteren beispielsweise Ellenbogen, Hüften oder Knie. Riggs sind dabei in jeder Form anwendbar und können somit auch nicht menschliche Dinge in Bewegung versetzen. Sofern in der Grafikbearbeitung genug Bildmaterial erstellt wurde, lassen sich sogar 3D-Effekte erzeugen.

4.) Die Tonspur im Erklärfilm Produktionsablauf

Wir folgen der Struktur der Programmwahl und nutzen Adobe Audition um unsere Erklärfilm Produktionen zu vertonen. Dabei lässt sich die Tonspur in unterschiedliche Sequenzen unterteilen und zusätzlich akustische Signale integrieren.

Die Tonspur kann geschnitten werden, wodurch kleinere Unstimmigkeiten zwischen dem eingesprochenen Textentwurf und dem produzierten Video ausgeglichen werden können.

Das finale Erklärvideo wird dann als MP4 gespeichert und ist somit plattformübergreifend einsetzbar und einfach zu verschicken ob der effektiven Komprimierung.