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DEWON Erklärvideos – unser Team wächst weiter!

DEWON Erklärvideos - unser Team wächst weiter!

DEWON Erklärvideos – unser Team wächst weiter!

Seit einem Monat unterstützt uns Verena Westphal im Bereich Motion Design und sorgt mit ganz vielen tollen Ideen dafür, dass unsere Erklärvideos noch besser werden. Wir haben das zum Anlass genommen und mal etwas genauer nachgefragt.

 

 

Hallo Verena. Wir freuen uns sehr, dass du uns jetzt so tatkräftig unterstützt. Erzähl doch noch mal was Du genau bei DEWON machst.

V: Ich bin eigentlich bei allen kreativen Schritten während der Produktion eines Erklärvideos beteiligt. Ich unterstütze bei der Kreation der Storyboards, entwerfe Charaktere und Grafiken und animiere sie anschließend.

T: Also bist du ein kreatives Allround-Talent?

V: (lacht) Das sind auf jeden Fall die Aufgaben, auf die ich Lust habe und die mir richtig viel Spaß machen.

T: Das freut uns. Wie bist du überhaupt auf die Idee gekommen, einen kreativen Beruf auszuüben und was hast du dann studiert?

V: Im Prinzip war ich schon als Kind sehr begeistert von Bewegtbildern. Besonders fasziniert haben mich Serien wie Pumuckel, weil es einfach ein toller Stilmix aus Real- und Zeichentrickfilm ist. Irgendwann habe ich angefangen, privat Filme zu schneiden und mich ausführlicher für Bewegtbilder zu interessieren. In der Konsequenz habe ich dann mein Kommunikationsdesign Studium an der HAW Hamburg begonnen. Die Animationskurse haben mich begeistert und ich finde es heute immer wieder spannend, einen Charakter zum Leben zu erwecken. Im Zuge des Studiums habe ich mich dann immer mehr mit digitaler 2D Animation auseinander gesetzt und verschiedenste Charaktere und Erzählwelten gestaltet. Ich finde, das hat einfach immer ein bisschen was von Zauberei. Dass ich das heute selber machen kann, finde ich wirklich toll.

T: Dass Du mit soviel Leidenschaft dabei bist, finden wir auch wirklich super. Wobei wir da ja nicht die einzigen sind. Du bist ja mit Deinem Bachelorfilm „sry bsy“ auch sehr erfolgreich. Worum geht es denn dabei?

V: Ja, ich bin auch wirklich positiv überrascht und freue mich sehr, dass der Film so gut ankommt. Ich denke, das liegt vor allem daran, dass ich ein Thema gewählt habe, mit dem sich viele Menschen identifizieren können – es geht um Stress und Zeitdruck. Der Charakter, der dieses Thema durchleidet, sitzt am Computer und arbeitet. Er versucht dabei, so wenig Zeit wie möglich mit Bedürfnissen wie essen, trinken oder schlafen zu verschwenden. Er muss die wertvolle Zeit schließlich für seine Arbeit nutzen. Im Laufe des Films überlegt er sich immer wieder neue kreative, aber auch absurde Ideen um noch effektiver zu arbeiten und keine Zeit zu verlieren. In seinem Arbeitswahn merkt er gar nicht, dass ihm dieses Verhalten schadet. Am Ende führt dies zu einem kompletten Zusammenbruch. Auch der Titel „sry bsy“ spiegelt die Themen „Stress“ und „Zeitdruck“ wider. So bleibt nicht mal mehr Zeit um die Worte „sorry“ und „busy“ komplett auszuschreiben.

T: Ich kann mir wirklich gut vorstellen, dass viele Menschen dieses Thema kennen und mit dem Charakter mitleiden. Wie bist du denn auf dieses Thema gekommen?

V: Der Film war ja meine Bachelorarbeit und ich wollte etwas machen, was meine Persönlichkeit wiederspiegelt aber was auch andere anspricht. Zu der Zeit hatte ich wirklich immer sehr viel Stress und Zeitdruck aufgrund der Abgabetermine in der Uni und ich habe festgestellt, dass es vielen Menschen in meiner Umgebung genauso ging. Zeitdruck schien ein normaler Zustand geworden zu sein. Jeder von uns will doch immer die kürzeste Strecke fahren und ja keinen Umweg in Kauf nehmen oder möglichst viel gleichzeitig erledigen, wie in der Bahn die E-Mails beantworten. Der Alltag muss heute möglichst zeiteffizient gestaltet sein. Klar, dass man dadurch ständig unter Zeitdruck steht.

Kleiner Vorgeschmack auf "sry bsy"

Kleiner Vorgeschmack auf „sry bsy“

T: Ich denke, dass sich da kaum einer ausschließen kann und „sry bsy“ deshalb auch so viel Anklang findet. Auf wie vielen Festivals bist du denn schon gewesen?

V: Ich habe bis heute 38 Festivalzusagen erhalten. Dort wurde bzw. wird „sry bsy“ gezeigt. Ich habe leider nicht alle Festivals besuchen können, aber versuche immer, wenn die Anreise nicht zu weit ist, auch vor Ort zu sein. Besonders schön ist es natürlich dann, wenn man etwas gewinnt. Ich habe bisher fünf Preise/Awards gewonnen – davon zwei 1.Plätze.

T: Wow. Wir drücken Dir auf jeden Fall für die noch anstehenden Festivals alle Daumen und hoffen, dass du bei DEWON Erklärvideos genauso viele kreative Ideen entwickelst.

V: Vielen Dank. Ich bin wirklich total glücklich mit dem Job bei DEWON Erklärvideos. Während meines Studiums habe ich mir gar keine Gedanken gemacht wie es danach weitergeht. Als ich mich dann bewerben wollte habe ich festgestellt, dass Stellen im Bereich 2D-Animation wirklich sehr rar sind. Ich bin dann für ein Jahr in die Selbstständigkeit gegangen. Das hat mir auch viel Spaß gemacht und ich konnte viel Erfahrung sammeln. Mehr durch Zufall habe ich dann die Stellenausschreibung von DEWON gesehen. Erklärvideos und 2D-Animationen zu machen ist wirklich mein Traumjob.

T: Das ist doch ein schöner Abschluss für dieses interessante Interview. Wir freuen uns auf viele tolle Ideen und Erklärvideos von Dir!